Archiv für März 2010

30.04. Kapitalismus abwracken! Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz!

Endlich wird die Arbeit knapp!
Kapitalismus abwracken!
Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz!

Demo am 30.04. in Frankfurt. // Aufruftext des Antinationalen & Sozialrevolutionären Bündnisses Frankfurt

Sozialrevolutionäre Demo & Party
Fr. 30.04.2010 – 19.00 Uhr – Galluswarte – Frankfurt/M
(Mainzer Landstr. – Ecke Hufnagelstr.)

Demo am 9.4.: Gegen Dumpinglöhne und Zwangsarbeit


9,4. Aktionstag / 17:00 / Hauptwache FF a. M

Rund 673.800 Menschen schuften nach jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit in Leiharbeitsfirmen. Viele von ihnen tun das notgedrungen! Dank Hartz IV bleibt ihnen häufig nur die Wahl zwischen einer Sperre des Arbeitslosengeldes oder der durch die Arbeitsagenturen erzwungen Vermietung von Menschenhändlern an Entleihbetriebe.
Die von der damaligen rot-grünen Regierung im Rahmen der Agenda 2010 eingeführten Gesetze hatten einen maßgeblichen Anteil am sogenannten Jobwunder, dass sich in den Jahren 2005 – 2008 im Wesentlichen durch eine immense Ausweitung des Niedriglohnsektors auszeichnete. Alleine der Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Jobs in der Leiharbeitsbranche lässt sich in diesem Zeitraum mit 20 Prozent beziffern.
Das Ergebnis: Löhne, die häufig nicht einmal ein Leben oberhalb der Armutsgrenze sichern!

Daumenschrauben für Westerwelle statt für Erwerbslose! Deswegen kommt am 9.4. nach Frankfurt!

Aufruf des Antionationalen & Sozialrevolutionären Krisenbündnis Frankfurt

Pressemitteilung: Solidarität mit der FDP-Bürobesetzung!

Pressemitteilung der FAU Darmstadt – Darmstadt, den 29. März

Am 3. März besetzten AktivistInnen der Gewerkschaftlichen Arbeitslosen Initiative Darmstadt (GALIDA) das FDP-Büro in Darmstadt und feierten dort eine „Orgie im spätrömischen Stil”, um gegen die Äußerungen des FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle zu protestieren. Dieser warf dem deutschen Sozialstaat spätrömische Dekadenz vor. Die kreative Aktion wurde schon nach wenigen Minuten von der Polizei beendet, die damit dem Notruf der FDP-Darmstadt folgte. Gegen zwei AktivistInnen wurde Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Freiheitsberaubung erstattet.
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass wahre Meinungsäußerungen in unserem Parteiensystem nicht toleriert, sondern im Gegenteil von den Ordnungsorganen verfolgt werden.

Wir, die FAU Darmstadt, solidarisieren uns hiermit mit den BesetzerInnen und ihrer Aktion. Es kann nicht sein, dass legitimer Protest, wie die „spätrömische Orgie“ kriminalisiert wird und die AktivistInnen mit hohen Repressionskosten konfrontiert werden.

Für die Abschaffung von Hartz IV und die Einstellung aller Strafverfahren!

Bitte unterstützt die GALIDA mit einer Spende an:
Bunte Hilfe Darmstadt, Konto:11 00 33 54
Sparkasse Darmstadt, BLZ: 508 501 50
Stichwort: GALIDA

29. März: Veranstaltung gegen Leiharbeit und Kapitalismus

Montag dem 29. März 2010 um 20.00h Uhr in der Oettinger Villa

Im Rahmen der Kampagne „3… 2… 1… Uns! Kapitalismus abschaffen!“, die vom sozialrevolutionären Krisenbündnis Frankfurt/M in der ersten Hälfte des Jahres 2010 durchgeführt wird, findet am Fr. den 9. April ein Aktionstag gegen Leiharbeit und Hartz IV statt. Linksradikale Gruppen aus NRW haben bereits angekündigt, sich zu beteiligen. Auch die FAU-Syndikate, die sich mit der Leiharbeitsbranche herumschlagen, werden sich mit Aktionen beteiligen.

Zur Mobilisierung für den 9. April findet am Montag dem 29. März 2010 um 20.00h Uhr in der Oettinger Villa in Darmstadt eine Veranstaltung zum Thema Leiharbeit (Erfahrungen, Arbeitsbedingungen und rechtliche Situation) und deren Abschaffung statt. Der vorläufige Höhepunkt der Kampagne wird eine bundesweite Demonstration am 30. April in Frankfurt/M sein. Dort soll für die Abschaffung der Lohnarbeit und die Abwrackung des Kapitalismus demonstriert werden.

21.3. in Neckarwestheim

Anarchist? Ach, deshalb vermummt.“

- Eine Bürgerliche am Rande der Demonstration -

Kurzbericht zur Anti-AKW-Demo am 21.3. in Neckarwestheim von der FAU Stuttgart und dem Libertären Bündnis Ludwigsburg

Dem Aufruf des Libertären Bündnisses Ludwigsburg und der FAU Stuttgart, am 21.3. antikapitalistische Positionen in die Demonstration zu tragen, folgten ungefähr 50 Menschen. GenossInnen aus Heidelberg, aus dem Bodenseeraum und der FAU Darmstadt sorgten mit uns zusammen zumindest streckenweise für eine lautstarke Demo im ansonsten eher an einen Trauermarsch erinnernden Zug.

Zu Beginn der Demonstration stellte sich das „Endlich-Abschalten“-Bündnis an die Spitze, gefolgt von LINKS-Partei, ÖDP und BUND. Als sich unsere Gruppe mit zwei Transparenten in der Spitze einreihen wollte, wurde die Poleposition vom bürgerlichen Bündnis heftig verbal, teilweise körperlich verteidigt. Dennoch konnten wir unseren Platz einigermaßen behaupten und kamen nach 2km am AKW Neckarwestheim an.

Wie bereits auf linksunten berichtet, provozierte EnBW mit einem Propagandawürfel direkt am Kundgebungsplatz. Als sich einige Tapfere daran machten, EnBW symbolisch am Würfel anzugreifen, wurden sie von den abgestellten Konzerneinheiten, vielmehr und renitenter aber aus dem bürgerlichen Demospektrum heraus angegangen und teilweise an dieser Form des Protestes gehindert. Trotzdem wurde der Würfel von Unbekannten an einigen Stellen beschädigt und mit Schriftzügen versehen. Die Polizei hielt sich dabei die ganze Zeit im Hintergrund.

Wir werten unsere Beteiligung an dem Protest dennoch als Erfolg, da die radikale Linke Akzente setzen konnte und hoffen, dass dies der Beginn einer lange anhaltenden Beteiligung an den Anti-AKW-Protesten war.

Wir sehen uns am 24.4. in Biblis!
Atomlobby angreifen! Kapitalismus und AKWs abschalten! Es muss ums Ganze gehen!